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Fahrt zur Moschee

Fahrt zur Moschee

  Am Donnerstag, den 28.04.2016, haben die Klassen des vierten Schuljahres einen Ausflug in die Moschee von Betzdorf gemacht. Wir sind aus der Schule zunächst zum Bahnhof gegangen und dann nach Betzdorf mit dem Zug gefahren. Zum Glück war der Weg zur Moschee nicht weit! Schon nach wenigen Minuten waren wir dort. Die Moschee war nicht sehr groß. Von außen waren wir nicht so begeistert, doch von innen sah sie wirklich sehr schön aus. Man musste mit dem rechten Fuß eintreten und mit dem linken austreten. Alle zogen sich die Schuhe aus und gingen anschließend die Treppe hoch. Wir kamen in einen Raum, dessen Boden komplett mit Teppich ausgelegt war. Die Wände waren sehr bunt und schön. An der Decke hingen mehrere Kronleuchter. Zwei Männer stellten sich uns vor und erzählten uns etwas über die Moschee. Der eine war der Vorsteher der Moschee und der andere der Imam. Sie erzählten uns z.B., dass alle Moslems fünfmal am Tag beten müssen. Alle Gebete sind gleich, außer dem Morgengebet. Der Imam führte uns auch ein Gebet von den Muslimen vor. Er beantwortete uns viele Fragen. Danach durften wir Kinder die Moschee von der Empore aus betrachten. Anschließend hatten wir die Erlaubnis die Moschee auf eigene Faust zu erkunden. Wir durften überall hin und auch alles anfassen. Am Ende haben wir noch ein gemeinsames Gruppenfoto geschossen. Wir verließen danach die Moschee und gingen in ein Nebengebäude. Dort bekamen wir Kekse und ein Getränk. Als wir fertig gegessen hatten, bekamen die Kinder aus dem Laden nebenan noch kostenlose Kaugummis geschenkt. Wir gingen dann zusammen zum Bahnhof zurück und warteten auf den Zug. Nach wenigen Minuten Zugfahrt kamen wir wieder am Wissener Bahnhof an und gingen zurück zur Schule. Es war für alle ein schöner Ausflug! von Vivien Tietz und Katharina...

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Die evangelische Religionsgruppe des zweiten Schuljahres befasst sich schon seit mehreren Unterrichtsstunden mit dem Thema „Jesus und seine Umwelt“. Hierzu wurden Geschichten aus dem Leben von Jesus erzählt, die Kinder sangen Lieder zum Thema, sie probierten Feigen und Datteln und lernten das Leben des Volkes Israels näher kennen. Die Kinder erfuhren einiges über die Landschaften in Israel, dass nur die Jungen in die Synagoge gehen, dass die Menschen mit den Tieren in einfachen Häusern zusammen lebten und welche Berufe zu dieser Zeit in Israel typisch waren. In einer Religionsstunde durften die Schüler dann ihre Erfahrungen umsetzen, indem sie aus einem Baukastensystem des ev. Schulreferates Altenkirchen ein Palästinadorf in eigener Regie zusammenbauten. Schnell war den Kindern klar, dass man hier nur gemeinsam zum Ziel kommt. Während die einen Schüler dafür verantwortlich waren, die Häuser des Dorfes aufzubauen, schützten die anderen das Dorf mit einem Zaun. Der Brunnen wurde in die Mitte des Dorfes gesetzt, die Wüste und das fruchtbare Gebiet außen um das Dorf herum trapiert und der See Genezareth durfte auch nicht fehlen. Kleine Legomännchen wurden mit Umhängen versehen und füllten das Dorf als Fischer, Töpfer, Bauern, Kinder und Frauen mit Leben. Einige Schüler stellten fest, dass zu dem typischen israelischen Dorf nur noch die Tiere fehlten und so entstanden im Handumdrehen Esel, Schafe und Ziegen aus Papier. Als das Palästinadorf fertig gestellt war, waren die fleißigen Bauarbeiter sichtlich stolz auf ihr Ergebnis. Schade nur, dass später alles wieder eingeräumt werden musste …...

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